Gender-Studie: Gleichberechtigung von Frau und Mann – ein Paradox

Dienstag 20 Oktober, 2015
Gender

Wir wollten verstehen, wie Unternehmen ihren weiblichen Mitarbeitern eine Tür in höhere Positionen öffnen, um die Potenziale weiblicher Führungskräfte voll ausschöpfen zu können. Daher haben wir mit KRC Research und der Economist Intelligence Unit (EIU) eine Studie zum Thema Geschlechter-Gleichstellung in Führungspositionen erhoben.

Für Gender Equality in the Executive Ranks: A Paradox — The Journey to 2030 wurden 327 Führungskräfte in 55 Ländern aus vier Regionen der Welt befragt. Wir bei Weber Shandwick glauben, dass ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis unter den Kollegen, auch in den oberen Rängen, eine immer stärker werdende Triebfeder der Unternehmensreputation wird.

Laut der Studie glauben fast drei Viertel aller Führungskräfte globaler Unternehmen (73%), dass bis 2030 die Führungsetagen der meisten globalen Unternehmen in gleichem Maße von Frauen besetzt sein werden wie von Männern. Nichtsdestotrotz berichten mehr als die Hälfte der Befragten (56%), dass ihr Unternehmen derzeit keine formalen Ziele für diesen Wandel verfolgen, und nur 39 Prozent stufen Diversity innerhalb der Führungsetage als wichtig ein.

Gender Equality in the Executive Ranks: A Paradox – The Journey to 2030 zeigt signifikante Treiber und Impulse zur Förderung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Zu den treibenden Faktoren gehören u.a. ein erhöhtes Diskussionsaufkommen zur Gender-Thematik in Medien und Social Media, der Einfluss weiblicher Führungskräften auf ihre Stakeholder und die Bedeutung von Frauen in der Führungsriege für Millennials. Dem gegenüber stehen Faktoren, die die Entwicklung hin zur Gleichberechtigung der Geschlechter beeinträchtigen. Beispiele aus Unternehmen, für die die Gleichstellung der Geschlechter eine Priorität darstellt, dienen als strategische Guidelines für diejenigen Unternehmen, die sich zukünftig eine genderorientierte Reputation aufbauen wollen.

Auf die Studie aufbauend entsteht derzeit der Weber Shandwick GFP 2015 Index, eine Analyse des Geschlechterverhältnisses in den Geschäftsetagen der Fortune Global 500. Die Analyse der ersten 100 Unternehmen ergab dabei, dass nur 12,5 Prozent der hochrangigen Führungskräfte Frauen sind. Bis Ende 2015 wird der GFP Index auf die Angaben aller Fortune 500 Unternehmen erweitert.

Den vollständigen Report zu Gender Equality in the Executive Ranks: A Paradox – The Journey to 2030 und eine Infografik erhalten Sie kostenlos über das unten stehende Formular.

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