Christiane Schulz im Talking Digital-Podcast

Freitag 07 September, 2018
Talking Digital Podcast

Christiane SchulzChristiane Schulz, CEO von Weber Shandwick Germany und Präsidentin der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) in Deutschland, spricht in der neuen Episode von Talking Digital mit Timo Lommatzsch, Geschäftsführer MT-Medien GmbH, und Sachar Klein, Chief Attention Officer von hypr, über Fake News. In der knapp 52-minütigen Episode debattiert die Kommunikationsexpertin die vielen Facetten, Schwierigkeiten und Beispiele des vieldiskutierten und oft falsch verstandenen Begriffs.

„Echte Fake News sind die, wo man den Absender nicht identifizieren kann, und sie sind da, um zu betrügen und zu manipulieren.“ Schulz macht deutlich, dass hier zwischen Lügen, Fehlinformationen, irreführender Werbung und etwa auch Satire unterschieden werden muss. „Das Problem ist inzwischen, dass heute alles Fake News genannt wird“, stellt sie fest.

 

Wo Unternehmen verwundbar sind

Schulz macht deutlich, dass auch Unternehmen Opfer von Fake News werden können. Börsenkurse, Produktimage oder Arbeitgebermarke: Wer einem Unternehmen bewusst schaden möchte, hat viele Möglichkeiten, es zu attackieren. Kritische Kommentare auf Bewertungsplattformen zu Unternehmen können diese im Rekrutierungsprozess behindern, gezielte Desinformationen über Fusionen oder Umsatzeinbußen schaden der Kreditwürdigkeit oder den Börsenkursen. „Jedes Unternehmen sollte eine Krisenpräventionsstrategie haben und die muss man einfach jetzt nochmal challengen, ob sie den Anforderungen angesichts von Fake News heute zumindest halbwegs standhalten kann.“

Als Beispiele für solche Fälle werden mitunter die Cases rund um Budweiser und Nutella genannt, wo Desinformationen hohe Wellen geschlagen haben. Schulz sieht hier vor allem globale sowie spezifische Branchenunternehmen im Fokus von Angriffen. In Deutschland ist zum Beispiel besonders der Bereich rund um Lebensmittel sensibel und hier sind immer wieder Fälle bekannt geworden

Hier geht es zum Podcast!

 

Autorschaft der PR-Werkstatt zum Thema Fake News

Erst im Juni 2018 schrieb Schulz gemeinsam mit Co-Autorin Stefanie Zeidler, HR-Manager bei Weber Shandwick, eine eigene Ausgabe der PR-Werkstatt, der Praxisreihe des PR Reports. Unter dem Titel „Fake News – Wie sich Unternehmen schützen können“ wurden Einblicke in die möglichen Konsequenzen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen auf 16 Seiten zusammengefasst. Die beiden Autorinnen verdeutlichen jedoch auch, wie Fake News eigentlich entstehen und sich verbreiten.

„Fake News – Wie sich Unternehmen schützen können“ kann hier bestellt werden.

Für die eigene Arbeit gemeinsam mit Kunden hat Weber Shandwick als globales Kommunikationsnetzwerk bereits 2017 fünf verpflichtende Leitlinien zum Thema Fake News unter dem Titel „Positionierung zu Fake News – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ veröffentlicht. Hier stehen vor allem die Wahrhaftigkeit und Integrität im Umgang mit den Kunden im Vordergrund und die Verantwortung, Vertrauen aufzubauen.

Alle Informationen zur Positionierung von Weber Shandwick finden Sie hier.