Diversity von oben: Ein erfolgreicher Ansatz

Dienstag 24 September, 2019
Diversity & Inclusion

Weber Shandwick hat in Zusammenarbeit mit United Minds und KRC Research die Studie Chief Diversity Officers Today: Paving the Way for Diversity & Inclusion Success veröffentlicht. Die im Artikel präsentierten Ergebnisse basieren auf einer Umfrage zu Diversität und Inklusion (D&I) am Arbeitsplatz. Befragt wurden Diversität & InklusionsexpertInnen umsatzstarker US-amerikanischer Unternehmen. Dabei fokussierten sich die Fragen auf zwei Bereiche:

  1. die besten D&I Anwendungsbeispiele, bei denen die Strategie an der generellen Business-Strategie ihrer jeweiligen Unternehmen ausgerichtet ist
  2. die Rolle der sogenannten Chief Diversity Officers (CDOs), ihre Verantwortlichkeiten und die Herausforderungen, denen sie heutzutage gegenüberstehen

Das Diversity & Inclusion Forschungsprojekt unterteilt die D&I Fachkräfte in drei Segmente, basierend auf der jeweiligen strategischen Ausrichtung ihrer Praxis an den vorliegenden Businesszielen: Gut Ausgerichtet, Ausgerichtet und Fehlausgerichtet. Vier von zehn D&I Fachkräften (39%) stimmen folgendem Statement vollständig zu: „Die Diversity- & Inclusion-Strategie meines Unternehmens ist gut an der generellen Business-Strategie des Unternehmens ausgerichtet.“ Daraus ergibt sich das Gut Ausgerichtet Segment, welches als Vorzeigemodell für jede D&I Practice dient. Fast die Hälfte aller D&I Fachkräfte (46%) fallen in das Ausgerichtet und 14% in das Fehlausgerichtet Segment.

D&I und finanzielle Performance

Einen Einklang von Diversität und Inklusion mit der Business-Strategie bietet Organisationen verschiedene Business-Vorteile: zum einen greifbare Vorteile in Einstellungs- und Anwerbeverfahren, zum anderen eine Verbesserung der Reputation des Unternehmens. Zudem konnte ein positiver Einfluss auf die finanzielle Leistung festgestellt werden. Zwei Drittel aller Führungskräfte (66%) aus dem Gut Ausgerichtet Segment stimmen vollständig zu, dass D&I ein wichtiger Treiber der finanziellen Performance sein kann – eine deutlich größere Zustimmung als die von Führungskräften aus dem Ausgerichtet (27%) und dem Fehlausgerichtet Segment (12%).

Unternehmenskultur als Herausforderung

Unsere Studie beinhaltet ein Sample aller Führungskräfte, deren D&I Anstellung in ihrem Unternehmen mindestens einen Senior-Titel beinhaltet (CDOs). Die Prioritäten dieser CDOs über die nächsten 12 bis 18 Monate hinweg sind gleichermaßen Mitarbeitersuche und -erhalt, Trainings zu Diversität und Inklusion sowie Learning & Development, aber auch das Kultivieren einer diversen und inklusiven Arbeitskultur (jeweils 33%). CDOs stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, wenn es darum geht ihre Diversitäts- und Inklusionsziele zu erreichen, sowohl auf persönlicher, als auch auf Unternehmensebene. Die größte persönliche Herausforderung, die sich CDOs stellen müssen, ist es den Business Case für D&I zu erstellen, während die größte Herausforderung für das Unternehmen selber die Unternehmenskultur ist, die potentiell den D&I Zielen im Weg steht.

Basierend auf den Unterschieden, die zwischen den Ergebnissen des Gut Ausgerichtet Segments und den restlichen Segmenten festgestellt werden konnten, bietet der englische Chief Diversity Officers Today Report Guidelines für Unternehmen, die eine erfolgreiche Diversität und Inklusions-Practice errichten wollen.

Durch Ausfüllen des folgenden Formulars erhalten Sie den Link zur vollständigen Studie.