GFP Index: Angesehene Unternehmen haben doppelt so viele Frauen in der Führungsetage

Dienstag 08 März, 2016
GFP Index

Weber Shandwick hat den Gender Forward Pioneer (GFP) Index 2016 veröffentlicht, der sich mit der Geschlechterverteilung in den Führungsetagen der Fortune Global 500 beschäftigt. Der GFP Index ist eine Ergänzung zur im Oktober 2015 veröffentlichten Studie Gender Equality in the Executive Ranks: A Paradox — The Journey to 2030.

Der Index zeigt, dass nur 10,9 Prozent der leitenden Angestellten in den Fortune 500 Frauen sind. Keines der Unternehmen verzeichnet ein Gleichgewicht an männlichen und weiblichen Führungskräften. Fast 40 Prozent von ihnen haben sogar ein rein männliches Führungsteam.

Frauen als Treiber von Unternehmenserfolg

Unter Einbeziehung des Fortune-Rankings World’s Most Admired Companies stellt Weber Shandwick weiterhin fest, dass die Unternehmen mit der höchsten Reputation ihrer Branche einen doppelt so hohen Anteil an Frauen in Führungspositionen haben wie ihre Wettbewerber oder Unternehmen mit niedrigerer Reputation (17 vs. 8%).

Obwohl keines der untersuchten Unternehmen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Führungsriege hat, schneiden einige Branchen und Märkte besser ab als andere:

  • Die beste Branche für Frauen in Führungspositionen scheint der Einzelhandel, mit einem Anteil von 33 Prozent (im Gegensatz zu 10,9% im branchenübergreifenden Durchschnitt).
  • Schweden hat als individueller Markt den größten Frauenanteil in Management-Positionen, dicht gefolgt von der Türkei (27 Prozent und 26 Prozent).
  • Insgesamt 13 der Global Fortune 500 haben einen weiblichen CEO.

Eine Übersicht in Form von einer Infografik erhalten Sie über das folgende Download-Formular.