Marken als politische Akteure

Mittwoch 08 Mai, 2019
Marken als politische Akteure

Nike ist für Kapernick und gegen Trump. Fisherman’s Friends gegen Nazis. Edeka für gesellschaftliche Vielfalt. Und Ben&Jerry’s für Klimaschutz.

Galt es jahrzehntelang als absolutes No-Go, dass sich Marken politisch positionieren, so erscheinen Marken aktuell vermehrt als politische Akteure. Was bedeutet das für eine demokratische Gesellschaft? Für moralische Diskurse? Sind Marken überhaupt Akteure? Und praktisch: Wie verändern sich Instrumente wie CSRPublic Affairs oder Lobbying? Welche Rolle spielt dabei der CEO? Wie ist das Verhältnis von Unternehmen und NGOs? Und wie funktioniert politische Markenführung?

Weber Shandwick Berlin, Schönhauser Allee 37, Geb. 11, 10435 Berlin

Weber Shandwick Berlin, Schönhauser Allee 37, Geb. 11, 10435 Berlin

Jan Dirk Kemming, Chief Creative Officer bei Weber Shandwick und Professor an der Media School der Hochschule Fresenius, hat mit seinem Kollegen Prof. Dr. Jan Rommerskirchen zu diesen Leitfragen ein Buch entwickelt und herausgegeben, das mit dem Titel Marken als politische Akteure  im Mai 2019 im Springer-Verlag erschienen ist.

Am 5. Juni ab 18.30 Uhr lud Weber Shandwick in die Berliner Kulturbrauerei zur Vorstellung des Buches Marken als politische Akteure und zu einer Diskussion der unterschiedlichen Thesen ein. Bei der Gelegenheit stellte Civey und Weber Shandwick erstmals eine aktuelle empirische Studie zur Akzeptanz von Marken als politische Akteure vor, die gemeinsam mit Civey im Rahmen des Buchprojektes entstand. Daraus ergeben sich gerade für Unternehmen interessante Einblicke und Hintergründe.